Terror-Generalverdacht im Alltag?
Warum wurden die noch anwesenden ‹Verbrecher› nicht zuerst befragt?
Diese leider wahre Begebenheit zeigt deutlich: Selbst wenn man nichts zu verbergen hat, oder sich sicher wähnt, weil man sich ja nichts hat zu Schulden kommen lassen: In einem Staat, in dem der Bürger unter Terror-Generalverdacht gestellt wird, kann es jeden treffen. Deswegen gibt es nur einen Ausweg aus der Misere: Sich nicht terrorisieren lassen.
Weder Politik, noch Medien, Polizei, Behördenangestellte (wie im obigen Beispiel) oder einfacher Bürger – niemand soll sich von vagen Ängsten leiten und das freie Denken, Fühlen und Handeln von düsteren Visionen und fremdbestimmten Vermutungen abhängig machen lassen. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Der Bürger soll dort mit Vernunft und Verstand geschützt werden, wo es akut und dringlich ist, aber es darf keine Ideologie aktiver Knebelung im Namen der Freiheit geben. Ein Land, in dem sich niemand terrorisieren lässt, ist auch nicht zu terrorisieren.
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