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Genug ist genug

Es ist allgemein bekannt, welch intensive Beziehung Täter und Opfer oftmals verbindet. Weniger bekannt ist, dass diese verhängnisvolle Bindung oftmals weit über die ihr zugrunde liegenden, gegenwärtigen Geschehnisse hinauszuführen vermag.
Was für die hörige Beziehung von einzelnen Individuen gilt, ist für Kollektive, wie das einer Gruppe von Menschen, das eines Volkes oder gar das einer ganzen Menschheit nicht anders. Wie lange diese abhängige Bindung zu überdauern vermag, zeigt das allgegenwärtige, leicht köchelnd gehaltene Thema der Holocaust-Geschichte Deutschlands, historisch korrekter: Europas.

Mit morbider Detailtreue wird die grausame Geschichte des Dritten Reiches, mit dessen im eigentlichen Sinne "wahnsinnigen" Bluttaten und übelkeitserregenden Abschlachtungen, dem Durchschnittsweltbürger vor Augen geführt - tagtäglich. Zur Argumentation, warum sich ein an der Gegenwart und Zukunft interessierter Mensch dieser Malträtur immer und immer wieder auszusetzen hat, kann man erfahren, dass es dem Wohle des Volkes und der Menschheit diene, wenn diese Geschichte niemals ins Vergessen gedrängt werde und nur das Pflegen der Schuldfrage, die eigentlich eine Schuldantwort ist, den Menschen vor neuer Schuld bewahre.


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